A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – SG Edesheim/​Roschbach

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – SG Edesheim/​Roschbach 2:0 (1:0)

Zuschauer: 150

Im Kerwespiel fuhr der SV Altdorf-Böbingen einen hoch verdienten und im Prinzip nie gefährdeten Sieg ein und setzte sich mindestens für 17 Stunden an die Tabellenspitze.


_

Ein Chancenverhältnis von 12 zu Null, darunter 3-4 100%ige und Freistöße aus guter Position, die aber kläglich versemmelt wurden, – plus die 2 Tore – spricht im Prinzip für sich. Optisch war es nicht ganz so einseitig, Edesheim mischte im Mittelfeldbereich eigentlich relativ gut mit. Aber vorne war absolute Flaute und hinten Polen offen. Von daher ist man mit der „knappen“ 0:2 Niederlage noch gut bedient.

Nach 9 Minuten erreichte ein hoher Ball Nils Brendel, der in zentraler Position gänzlich ungedeckt war und aus 16m Sebastian Weisser überwinden konnte, 1:0. Simon Hartmann (19., Kopfball) und Bastian Schneider (23., Heber) hatten im Anschluss weitere Topchancen, vergaben aber. Eine frühe Entscheidung wäre möglich gewesen.

Nach einer halben Stunde verflachte die Partie, die zumindest von Altdorf-Böbinger Seite wunderbar offensiv begonnen worden war, bis zur Halbzeitpause zusehends. Dennoch hatten die Gastgeber weitere Chancen. In der 39. scheiterte Brendel an Weisser; danach pfiff Schiri Roland Schäfer zwei Mal kurz hintereinander Freistoß für den SV, zentral 18m vor der Torlinie. Wie oben schon erwähnt, wurden diese suboptimal genutzt. Mit der unverdient knappen Führung ging es in die Kabinen.

Der überaus agile, aber glücklose Bastian Schneider eröffnete den Reigen der vergebenen Möglichkeiten der 2. Halbzeit. In der 50. prüfte er den gut stehenden Weisser. Nur eine Minute später stand Sebastian Weisser wieder im Mittelpunkt, leider negativ, denn da ließ er eine eher harmlose Hereingabe aus den Händen rutschen und Christian Großhans war geistesgegenwärtig genug sich die unverhoffte Chance nicht entgehen zu lassen. Mit einem satten Schuss netzte er zum 2:0 ein.

Foto: Das 1:0 fiel in der 9. Minute, Schütze war Nils Brendel (Nr. 72)

160917_180826_02_brendel_1zu0_1024

Zweitorerückstand für die Gäste, da blieb nichts anderes übrig als sich offensiver auszurichten und entsprechend zu wechseln. Nun war man zwar öfter in des Gegners Hälfte und am und im Strafraum, aber wirklich gefährlich war das alles nicht.


Schreibe Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.